Sinnlichkeitsgesellschaft 1
Statt reinem Konsum steht die bewusste Entdeckung und Entwicklung der eigenen Sinne und eines sinnvollen Zusammenlebens im Vordergrund.
Immaterielle Werte wachsen in ihrer Bedeutung. Themen wie „Klimawandel“, „Genforschung“ oder „Bio“ sind Anzeichen für veränderte Sichtweisen und für den Wunsch nach einer Wertschöpfung mit neuen Mitteln. Dies gilt für die persönliche Gegenwart ebenso wie für die gesellschaftlichen Perspektiven (Rohstoffe, Artenvielfalt).
Auch der Bedeutungsverlusts religiöser Jenseitsorientierung fördert das Zusammenleben in der Gegenwart und setzt neue Maßstäbe bei Zeit- und Beziehungs-Management (Arbeits-, Wohn- und Partnerschaftsmodelle) mit divergierenden, sich tolerierenden Werthaltungen.
Klasse statt Masse, Effizienz & Kreativität statt Verzicht heißt das Credo der neuen Generation ("Luxus-Asketen"). Auf „Kundenfreundlichkeit“ wird wieder Wert gelegt. „Life-Work-Balance“ aber auch „Fast Good“ (Schnelligkeit und Qualität) läuten das Ende der selbst auferlegten Bescheidenheit ein.
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